Wie erkenne ich Lipödem

Wie erkenne ich Lipödem und welcher Arzt stellt die Diagnose?

Eigentlich ist die Krankheit ziemlich alt, wenn man sich die Bilder der Frauen von ganz früher anschaut, die Skulpturen und Gemälde, z.B. aus dem Alten Ägypten, dann weiss man, dass es sie nicht nur in der heutigen Zeit gibt. Dennoch wird Lipödem von der Mehrheit der Menschen nicht erkannt und wenn, dann wird sie oftmals nicht richtig ernst genommen.

Dabei ist Lipödem eine Krankheit, die unbedingt gesehen werden sollte. Nicht nur, dass viele Betroffene damit optisch auffallen und darunter leiden… die Schmerzen, mit denen sie tagtäglich kämpfen müssen, sind ebenfalls eine große Belastung.

Hierbei handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, die chronisch ist und bei vielen Erkrankten die Oberschenkel und auch die Unterschenkel, die Hüfte und sogar den Hintern betreffen können.

Aber woher kommt das Lipödem?

Viele behaupten, dass es einen Zusammenhang mit den Hormonen gibt. Veränderungen hormonell bedingt in der Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahren oder auch, wenn man die Verhütungsmethoden umstellt, können dafür verantwortlich sein. Wenn das Lipödem bereits in der Verwandtschaft, bei der Mutter oder Großmutter auftauchte, dann kann es sein, dass auch du davon betroffen bist, denn auch die Genetik steht unter Verdacht.

Wie erkennt man ein Lipödem?

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  1. Starke Volumenzunahme an den genannten Stellen (Beine, Hüfte, Po)
    Meist beginnt das Lipödem an den Beinen, einige Betroffene haben es auch in den Armen. Die Füße und Zehen bleiben dabei komplett unbeeinflusst. Im weiteren Verlauf scheint es so, als würde Ober- und Unterkörper immer weniger zusammenpassen. Viele Betroffene, darunter auch ich, sind oberhalb der Hüfte sehr schlank und werden unterhalb breiter. Diese Abweichung von Ober- und Unterkörper sorgt bei vielen Frauen auch für psychisches Leid, denn egal, was sie dagegen tun, es hilft nicht viel.
  2. Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Schweregefühl, blaue Flecken
    Lipödem-Betroffene sind meist sehr empfindlich. Einmal zu fest gedrückt oder leicht wo angeschlagen und schon hat man einen blauen Fleck und Schmerzen. Wenn ich ehrlich bin, ich habe immer kleine blaue Flecken und ich weiss meist nicht, woher sie überhaupt kommen. Zudem ist man mit Lipödem sehr druckempfindlich, selbst leichtes Streicheln kann schon unangenehm sein. Wenn man an einem sehr ausgeprägten Lipödem leidet, kommt es vor, dass die Oberschenkel aneinander reiben und es demzufolge auch beim Gehen extrem einschränkt.
  3. Das Gefühl von „Beton in den Beinen“
    Nach einem langen und anstrengenden Tag, an dem man viel auf den Beinen war, ist es nicht selten so, dass man abends das Gefühl hat, es wäre Beton in den Beinen. Die Beine sind schwer und prall, viele berichten sogar, dass sie das Gefühl haben, die Beine platzen. Ein stechender und sehr unangenehmer Schmerz, der meist durch zusätzliche Flüssigkeitsansammlungen zustande kommt. 
  4. Cellulite, der Vorreiter des Lipödems?
    Nun ja, das ist etwas schwer zu sagen. Wenn wir ehrlich sind, dann leiden mittlerweile sehr viele Frauen an Cellulite und auch bei Lipödem hat man ein sehr delliges Hautbild. Der Unterschied zu Cellulite, Cellulite schmerzt nicht und ist einfach nur optisch für viele störend.
    Bei Lipödem kann man ganz deutlich die Knoten und Knubbel im Unterhautfettgewebe ertasten. Natürlich kann es zunächst mit einer Cellulite losgehen, wenn die Haut an Armen und Beinen aber dann schlimmer wird und an Volumen zunimmt, dann sollte man unbedingt zu einem Facharzt gehen und dies abklären lassen, denn nur so kann man tatsächlich sagen, was im weiteren Verlauf zu tun ist.

Lipödem oder reines Adipositas?

Wer unter reinem Lipödem leidet, der ist wie bereits oberhalb beschrieben am Oberkörper sehr schmal und ab der Hüfte abwärts breiter. Wer an reinem Adipositas leidet, dessen Proportionen sind eher gleich verteilt. Die meisten Übergewichten haben Fettansammlungen im Bereich Bauch und Po. Außerdem ist noch ein entscheidender Punkt sehr wichtig. Man kann bei Übergewicht abnehmen. Adipöse Menschen können ihr Gewicht durch eine gesunde Ernährung und gezielte, regelmässige Bewegung reduzieren. 

Ein reines Lipödem bleibt, das kranke Fett lässt sich nicht beeindrucken von einer Kalorienreduktion und Sport. 

Fakt jedoch ist:
Wenn man an Lipödem UND Adipositas leidet, so wie ich es lange Zeit getan habe, kann man auch abnehmen. Bis zu einem gewissen Punkt ist das normale Fett, das gesunde Übergewicht zu reduzieren. Was übrig bleibt? Das Lipödem! Dennoch ist es für sehr viele Betroffene, die zusätzlich übergewichtig sind, sehr wichtig Gewicht zu reduzieren! Dies kann oftmals die Symptome etwas lindern. 

Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, dass ich deutlich weniger Schmerzen habe und auch die Wassereinlagerungen, die ich zu Beginn der Diagnose Lipödem hatte, sind weg. Ich wog damals fast 110 Kilo. Was geblieben ist? Die Empfindlichkeit bei Berührungen und die extrem schnell auftretenden blauen Flecken an Beinen und auch Armen. Dennoch bin ich froh, dass ich mein Gewicht um über 30 Kilo reduzieren konnte und bereue keinen einzigen Tag, an dem ich mich dafür entschieden habe ein leichteres Leben trotz Lipödem zu führen.

Wenn du wissen willst, wie ich es geschafft habe über 30 Kilo abzunehmen, wenn du neugierig geworden bist, dann lade ich dich ein JETZT deine Gratis Coaching-Session zu buchen und wir werden uns deine Ist-Situation genau ansehen und dein Übergewicht gemeinsam angehen.

PS: Wenn du dir nicht sicher bist, ob du an Lipödem leidest, dann solltet du unbedingt unseren

>> Lipödem-Quick-Check <<

einmal machen.

(Außerdem gibt es noch eine sehr informative YouTube-/Podcast-Aufnahme, die du dir zum Thema anhören kannst.) 


Bestimmte Beschwerden sollten durchaus ernst genommen werden, denn es könnte sein, dass auch du unter Lipödem leidest. Welcher Arzt kennt sich mit der Krankheit aus und worauf solltest du achten? 

Hier erwartet dich ein spannendes Interview mit Isabel Garcia zum Thema Fasten mit Lipödem. Isabel hat schon mehrfach gefastet und spricht über ihre Erfahrungen, Auswirkungen und die verschiedenen -Fasten-Methoden.

Die Klimaanlage auf dem Kopf, wie ich sie so schön nenne. Was meine ich damit? Unsere Haare natürlich. Wenn man schwitzt, dann kleben sie am Hals und im Nacken. Das ist total unangenehm. Ich bevorzuge die Methode entweder Haare im Sommer kurz halten oder, aktuell züchte ich sie wieder lang, zusammenbinden, so gut es eben geht. Das macht schon eine Menge aus. Einfach selbst mal testen...

Mein Fazit: 

Viele Ärzte, tun sich nach wie vor schwer mit der richtigen Diagnose. 

Mein Rat: Wende dich an Spezialisten, an Fachärzte, Experten, die damit tagtäglich zu tun haben. Das könnte ein Phlebologe oder ein Angiologe sein. Einige Haus- und Hautärzte und auch Frauenärzte wissen zwar, dass es die Krankheit gibt, aber sie wissen oftmals zu wenig darüber und können unter Umständen nur noch mehr verwirren.

Je früher man dieses Krankheitsbild erkennt, desto besser stehen die Chancen. Denn die Krankheit kann durchaus konventionell mit Kompression, ggf. manueller Lymphdrainage, gesunder Ernährung und Bewegung im Zaum gehalten werden.

Als letzten Ausweg könnte eine Liposuktion helfen. Diese wird leider von den meisten Krankenkassen nicht übernommen und es besteht bei einer OP auch immer gewisses Risiko. Darum sollte man immer nüchtern abwägen, ob eine Op wirklich Sinn macht! Denn eine Operation, die nicht optimal verläuft, bei der womöglich Lymphgefäße und -bahnen geschädigt werden, kann ganz schnell aus einem reinen Lipödem ein Lymphödem machen, welches meines Erachtens, das schlimmere Übel ist. Denn bei Wassereinlagerungen sind die Probleme weitaus größer und etwas schwieriger zu behandeln. 

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