Superfood - Kartoffel, eine wertvolle Knolle

Diese wertvolle und extrem gesunde Knolle ist als beliebte Beilage zu vielen Gerichten kaum wegzudenken. Leider hat sie einen schlechten Ruf, den sie Pommes, Bratkartoffel oder auch Kartoffelpuffer zu verdanken hat. Die Zubereitung der gesunden Knolle ist nämlich sehr entscheidend und wenn du auf ein paar Kleinigkeiten achtest, dann ändert sich vielleicht schon bald deine Einstellung zum leckeren Erdapfel.

Was die gesunde Knolle inhaltlich bietet

Kartoffel sind extrem kalorienarm und bestehen aus rund 80% Wasser. Sie liefern kaum Fett, dafür aber hochwertiges Eiweiß, eine 15 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente, wie ein relativ hoher Anteil an Kalium, Phosphor, Magnesium und Vitamine, wie B-Vitamine und Vitamin C, diese und einige darin enthaltende sekundäre Pflanzenstoffen, können zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs dienen. Sogar einer Senkung des Blutdrucks ist der Kartoffel zu verdanken. Die enthaltenen Kohlenhydrate der Kartoffel gehen dabei nur sehr langsam ins Blut, was wiederum eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel hat und uns somit auch vor  Heisshungerattacken bewahren kann. Ihr Ballaststoffgehalt regt die Verdauung an. Zudem sind Kartoffel frei von Gluten.

Abnehmen mit Kartoffeln ist möglich

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Durch Kartoffeln kann man wunderbar abnehmen. Natürlich hat sie eine Menge Kohlenhydrate, aber gerade diese zählen zu den langkettigen Kohlenhydraten und halten uns lange satt. Kartoffeln müssen dabei immer gekocht oder gedünstet werden und als kalte Kartoffel sollen sie sogar noch besser geeignet sein zum Abnehmen. Durch das Abkühlen wird nämlich ein Teil der Stärke in den Ballaststoff Inulin umgewandelt, welches hilft, dass im Verdauungstrakt die Ballaststoffe besser quellen können. Dabei ist es wichtig viel Wasser zu trinken, denn ohne Zugabe von Flüssigkeit, können Ballaststoffe nicht quellen und führen oftmals zum Gegenteil - Verstopfung.

Wie am Besten zubereiten?

Am Besten kocht oder dünstet man sie ungeschält im Wasser als komplette Knolle. Egal, ob du sie als Pellkartoffel mit Quark, Ofenkartoffel, Püree oder als Salat zubereitest, achte immer auf die Zugabe von fettarmen, gesunden Lebensmitteln, denn auch als Salat kann die gesunde Knolle schnell zum Dickmacher werden, wenn zu viel Öl oder Mayonnaise ins Spiel geraten.

Welche Kartoffel für welches Gericht? 

Oftmals ist die entscheidende Frage welche Kartoffel verwendet man am Besten für welches Gericht? Da es tausende von Kartoffelsorten gibt und somit auch zig verschiedene Verwendungszwecke, hier eine kleine Hilfestellung:

  • festkochende Kartoffeln enthalten weniger Stärke und zerfallen beim Kochen nicht so stark, sie behalten also am Ehesten ihre Form und sind beispielsweise für Salate, Gratin, Bratkartoffel bestens geeignet.
  • vorwiegend festkochende Kartoffeln können leicht aufplatzen und sind somit am Besten für Salz-, Pellkartoffel, Pommes, Suppen oder Rösti zu verwenden.
  • mehligkochende Kartoffel platzen fast immer auf und zerfallen oftmals schon beim Kochen. Ideal sind sie deswegen für Kartoffelpüree, Eintöpfe, Klöße oder Knödel.

Fazit

Wer Kartoffeln richtig zubereitet und wenn möglich nach dem Kochen kalt verzehrt, der kann damit durchaus sein Gewicht positiv beeinflussen und vor allem seiner Gesundheit etwas Gutes tun. Es spricht natürlich nichts dagegen, dass man ab und an auch mal Pommes isst, dies sollte aber während der Gewichtsabnahme nur selten der Fall sein und wenn, dann möglichst in vollen Zügen genießen.

Abnehmen ohne Kohlenhydrate ist möglich, wir raten aber davon ab, denn nur wer langfristig seine Ernährung umstellt, der hat keinen Jojo-Effekt zur Folge und geht definitiv entspannter und mit mehr Freude an seine gesundheitlichen oder körperlichen Ziele heran.

Kohlenhydrate machen doch dick, oder?

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