Süßkartoffel

By Tina Schwarz | Foodfacts

Süßkartoffeln - vielseitige Vitalstoff-Pakete

Die Süßkartoffel, auch Batate genannt, kommt aus Südamerika und ist eigentlich gar keine Kartoffel. Sie ist kein Nachtschattengewächs, wie die gewöhnliche Kartoffel, sie ist ein Windengewächs und gehört zu einer komplett anderen botanischen Familie. 

Fakt allerdings ist, dass sie voller Nähr- und Vitalstoffe steckt, die sich bei regelmässigem Verzehr extrem positiv auf unsere Gesundheit auswirken können. Sie steht direkt hinter der Kartoffel in der Rangliste der gesündeste Gemüsesorten. Süßkartoffeln darf, kann, sollte man roh verzehren und sie schmecken sogar roh super köstlich süß, saftig und knackig, vergleichbar mit einer Möhre. Viele behaupten, dass sie sogar roh besser schmecken wie Karotten.

Vielseitig einsetzbar

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Die Süßkartoffel ist zudem sehr vielseitig einsetzbar egal, ob roh, gekocht oder gegrillt, als Pommes oder wie in unserem Beispiel als überbackene Köstlichkeit.

Selbst backen kann man mit dieser wundervollen Knolle. Dabei sind viele Gerichte schnell und ohne großen Aufwand zu zubereiten. Mit diesem Gewächs ist so gut wie alles möglich und geschmacklich ist sie ein richtiger Gaumenschmaus.  

Tonnenweise Süßkartoffel 

Die Süßkartoffel und ihre gesundheitlichen Vorteile und Auswirkungen haben sich rasant ausgebreitet und mittlerweile geht man von mehr als 120 Millionen Tonnen aus, die jährlichem rund um den Globus geerntet werden. Sie ist sogar auf Platz drei der Hitliste aller Wurzel- und Knollengemüse gelandet. 

Die Süßkartoffeln in Deutschland werden meist von Israel oder wie bereits erwähnt Südamerika importiert. 

Schälen ist kein Muss

Wie bei vielen Obst- und Gemüsesorten sollte auch die Süßkartoffel unbedingt mit Schale verzehrt werden, denn sie enthalt u.a. die 

Substanz Caiapo. Bevölkerungen, die die Süßkartoffel roh und mit Schale verzehren sind offensichtlich von Krankheiten wie Blutarmut, Bluthochdruck oder Diabetes weitestgehend verschont.

Vorsicht!! Die gewöhnliche Kartoffel sollte auf keinen Fall roh gegessen werden.

Es wurden Studien gemacht mit freiwilligen Diabetikern, die an Typ II leiden und nach regelmässigem Verzehr des Windengewächs sank der Nüchternblutzuckerspiegel und die Patienten fühlten sich fitter und agiler. 

Dabei enthalten 100 g rohe Süßkartoffel nur ungefähr 20 Gramm Kohlenhydrate. Diese Knolle kann den Blutzuckerspiegel nicht nur regulieren, sondern auch einer Insulinresistenz vorbeugen. 

Sogar der Cholesterinspiegel und diverse Blutwerte verbesserten sich bei den Probanden.

Voller Vitalstoffe

Prall gefüllt mit Nähr- und Vitalstoffen ist die Färbung der Süßkartoffel auf bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe zu führen. Carotinoide beispielsweise, die auch in Karotten enthalten sind. Sie helfen freie Radikale zu entlarven. 

Durch den hohen Gehalt der Antioxidantien kann sich der Verzehr der Süßkartoffel positiv auf Entzündungen oder auf Krankheiten, die auf Entzündungen zurückzuführen sind, auswirken. Beispiele hierfür wären: Gicht, Asthma, Arthritis und andere

Vitamine, wie Vitamine C und E, können vorbeugend auf Arteriosklerose, Rheuma, Alzheimer und Grauen Star helfen und wirken sich sogar verzögernd auf die Hautalterung aus.

Die Süßkartoffel steckt voller Mineralstoffe, wie Mangan, Kupfer und Eisen und hochwertiger Ballaststoffe, die wiederum positive Auswirkungen auf den Magen-Darm-Trakt haben können.

Die Süßkartoffel enthält einen hohen Anteil an Folat, der natürlichen Folsäure. Folat ist ein wichtiger Bestandteil der gesunden Entwicklung von Embryozellen und des Embryonalgewebes. So wird schwangeren Frauen oder Frauen mit Kinderwunsch oftmals zu Lebensmitteln mit hohen Folatanteil geraten.

Die Süßkartoffel stärkt ganz nebenbei das Immunsystem und ihr Kalium-Gehalt reguliert unseren Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt, stabilisiert den Blutdruck und wirkt sich somit auch positiv auf die Herzfunktion aus.

Wer oft unter Krämpfen leidet, der hat höchstwahrscheinlich Kalium-Mangel und den damit verbundenen Magnesium-Mangel. Die Süßkartoffel kann bei regelmässigem Sport sogar einen Anstieg des Leistungsvermögens bewirken.

Kalium ist ebenfalls für Menschen mit einem hohen Stress-Level besonders wichtig, denn sie füllen die Vorräte der Anti-Stress-Mineralstoffe wieder auf und helfen uns in stressigen Situationen etwas gelassener zu reagieren.

Wer also jetzt noch nicht überzeugt ist von dieser tollen Knolle, der sollte das ein oder andere Rezept unbedingt versuchen und sich geschmacklich von ihr „umhauen“ lassen.

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