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Fasten: Methoden und Vorurteile

By Tina Schwarz | Lipödem

Fasten:
Methoden und Vorurteile

Wo Fasten überhaupt herkommt und wie unsere Gesundheit davon profitieren kann.

Früher war Fasten eher ein religiöser Brauch, es wurde eine gewisse Zeit auf bestimmte Lebensmittel verzichtet, ganz bewusst und freiwillig.
Viele Menschen fasten heutzutage nur noch zwischen Fasching und Ostern. 40 Tage wird gefastet.
In einigen Religionen bedeutet das Fasten Reinigung der Seele.
Böses sollte mit dem Fasten abgewehrt werden. Man tat dadurch Buße und als Belohnung erhielt man dann die Erleuchtung oder Erlösung.
Viele sehen Fasten als eine Art Neubeginn. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Gründe und Methoden zu Fasten. Es geht dabei längst nicht mehr nur um bestimmte Lebensmittel wie Süßes oder Fleisch oder gewisse Getränke wie Alkohol. 

Vielmehr wird immer öfter auch auf Luxusgüter beispielsweise auf die Zigarette, auf gewisse Medien, Smartphones, Tablets, Shopping und Co verzichtet. Sogar auf das geliebte Auto, wird eine gewisse Zeit gerne verzichtet.

Das bekannteste und gängigste Fasten ist das Intervallfasten

Hier geht es nicht um eine Art Heilfasten. Es handelt sich dabei eher um einen festen Essrhythmus. Es gibt bei zwei verschiedene Methoden, die den meisten bekannt sind.
Das ist ist die Methode 5:2 und die beliebtere Methode ist das 16:8 Fasten.

Die Zahlen stehen beim 5:2 für Tage, d. h. hier wird 5 Tage gegessen und 2 Tage gefastet. Dabei sollten die 2 Fastentage nicht aufeinander folgen.

Beim 16:8 stehen die Zahlen für Stunden. Es wird 16 Stunden gefastet, also nichts gegessen und auch keine Getränke verzehrt, die den Blutzucker beeinflussen und 8 Stunden darf gegessen werden. 

Es handelt sich hierbei nicht um eine Diät, man muss in der Regel auch keine Kalorien zählen oder auf Lebensmittel verzichten, sollte aber dennoch darauf achten, dass man es nicht übertreibt. Wer täglich in den 8 Stunden beispielsweise sehr viel mehr Kalorien zu sich nimmt, als er bräuchte, der wird langfristig gesehen keine Gewichtsabnahme und auch keine positiven gesundheitlichen Folgen damit erzielen.

Fakt ist: Der Grundumsatz erhöht sich bei vielen Personen, wenn man über einen längeren Zeitraum diesen Essrhythmus 16:8 einhält und so fällt es dann oftmals nicht ganz so stark ins Gewicht, wenn man mal etwas über die Stränge schlägt.

Viele, die das intermittierende Fasten für sich entdeckt haben, wollen schlanker, gesünder und leistungsfähiger sein. Was damit durchaus möglich ist, denn die Energie, die sonst für die Verdauung aufgebracht werden muss, kann durch die langen Esspausen für andere Aktivitäten genutzt werden.

Wie kann so ein Fastentag bei der Methode 16:8 aussehen?

Wie bereits erklärt, wird 16 Stunden gefastet, der Schlaf ist darin beinhaltet. 8 Stunden darf man essen.

Eine Möglichkeit wäre, dass man morgens gegen 9 Uhr frühstückt, um 13 Uhr Mittag isst und gegen 17 Uhr die letzte Mahlzeit zu sich nimmt.

Wer kein Frühstücksmensch ist, der darf auch gerne erst gegen Mittag anfangen zu essen. Dann folgt die erst Mahlzeit beispielsweise um 12 Uhr, das bedeutet um 20 Uhr gibt es die letzte Mahlzeit.

Empfohlen wird: 2-3 Mahlzeiten in den 8 Stunden. Langsam und bewusst essen und vor allem das zu essen, was einem schmeckt. Es ist, wie bereits erwähnt, ja keine Diät! Hier gibt es keine Verbote, wenn man auf ein einigermaßen ausgewogenen Verhältnis achtet. 

Ideal ist es, wenn man auf das Abendessen verzichten kann, man nennt das auch Dinner-Cancelling. 

Man sollte darauf verzichten, 8 Stunden durchgehend zu essen, das ist zwar möglich und funktioniert auch je nach Kalorien-Aufnahme, aber ich empfehle dennoch in den 8 Stunde gewisse Esspausen zu machen. Das ist jedoch nur meine eigene Erkenntnis und Empfehlung.

Du solltest in jedem Fall das Intervallfasten oder intermittierende Fasten für dich sich selbst testen und herausfinden, welche Esszeiten zur dir passen.

Was versteht man unter Heilfasten?
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Erfrischende Tipps für heiße Tage mit Lipödem

By Tina Schwarz | Lipödem

Erfrischende Tipps für heiße Tage mit Lipödem

1. Trinken, trinken, trinken

Frau trinkt wasser

Das A und O an heißen Tagen ist genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. 2-3 Liter sollten es auf jeden Fall sein. Bevorzuge dabei stilles Wasser und lauwarme Tees. Genau, du hast schon richtig gelesen, denn in den richtig heißen Ländern, in Wüstenzonen wie Dubai und Co. werden lauwarme Tees getrunken.

Wer zu eiskalten Getränken greift, der sorgt nur kurz für eine Abkühlung. In Wirklichkeit bringen uns gekühlte Getränke noch mehr zum Schwitzen, denn unser Körper sorgt automatisch dafür, dass die kalte Flüssigkeit auf Höhe unserer Körpertemperatur gebracht wird. Das ist so eine Art Schutzmechanismus. Das kostet unseren Organismus aber viel Kraft und eine Menge Energie und so endet die kurzfristige Erfrischung meist mit noch mehr Schweiß.

Wer Probleme mit purem Wasser hat, wem das zu langweilig schmeckt, der sollte mal versuchen Wasser aufzupeppen oder wie ich es immer nenne zu „pimpen“.

3 Teile Wasser 1 Teil Saft

Ich trinke gerne Wasser mit Zitronen-, Limetten- oder Gurkenscheiben. Mein Favorit: gewürfelte Wassermelone. 

Kräutertees sind auch immer super oder stark verdünnte Säfte (Verhältnis 3 Teile Wasser und 1 Teil Saft)

Probier es einfach mal aus, du wirst erstaunt sein.

Essen - Das müssen wir schließlich auch an heißen Tagen

Hier greife ich gerne zu Obst, Gemüse, Salaten in allen Varianten oder Versionen. Vermeide extrem fettiges oder zu viele Kohlenhydrate, die machen uns an heißen Tagen noch träger und fauler und belasten unseren Organismus zusätzlich, da die Verdauungsorgane bei der Hitze noch zusätzlich Höchstleistung bringen müssen. 

Übrigens, bei Eis passiert das gleiche wie bei stark gekühlten Getränken. Die Erfrischung ist nur von kurzer Dauer…

Obst und Gemüse

Welche Kleidung, was ziehe ich über die Kompression an?

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Stress und die Auswirkung auf die Psyche, die Ernährung, das Lipödem und unser Gewicht

By Tina Schwarz | Lipödem

Gestresste Frau

Stress und die Auswirkung auf die Psyche, die Ernährung, das Lipödem und unser Gewicht.

Es beginnt im Säuglingsalter

Baby, stillen

Man fand heraus, dass schon die Nahrungsaufnahme an der Mutterbrust Auswirkungen auf unser Essverhalten hat. Emotionales Essverhalten beginnt also schon im Säuglingsalter.
Wie ist das zu erklären? Das Stillen an der Mutterbrust bedeutet für ein Baby Aufmerksamkeit, Nähe, Sicherheit, Liebe und Geborgenheit.

Genau nach diesen Dingen sehnen wir uns. Ein Leben lang. Egal, in welchem Alter!
Das Beispiel mit den Süßigkeiten als Belohnung, wenn wir im Kindesalter etwas gut gemacht haben oder als Trost, wenn wir uns weh getan haben. Das kennt wohl so gut wie jeder, nicht wahr? 

Diese psychische Korrelation führt dazu, dass wir auch im Erwachsenenalter beispielsweise Stress, Trauer, Wut, Ärger etc. mit Essen, vorwiegend Süßem, kompensieren. 

Die Zusammenhänge zwischen Ernährung und
Stress sind komplex

Die Psyche spielt eine große Rolle und hat einen entscheidenden Einfluss  auf unsere Nahrungsaufnahme. Sie beeinflusst sogar die Aufnahme der Vitalstoffe über unseren Darm. 

Wie bereits erwähnt lernen wir oft schon in jungen Jahren, dass wir zu Essen greifen, wenn wir gestresst, verärgert, verängstigt oder auch einfach nur gelangweilt sind. Wir wollen diese Gefühle und Gedanken, die in diesen Situationen aufkommen, mit Essen „betäuben“. 

Es handelt sich aber nicht immer nur um negative Situationen, denn auch extrem positive Ereignisse, Erfahrungen oder bestimmte Gefühle sorgen für emotionales Essenverhalten.

Essattacken finden auch bei Unter- oder Überforderung statt. 

Viele Beschreiben den Moment vor der Essattacke als extrem unangenehm - ein absoluter Stressmoment. 

Während der Essattacke fühlen wir uns gut. Wir fühlen uns sogar irgendwie erleichtert, aber danach überkommt uns das schlechte Gewissen. Wir fühlen uns nicht nur körperlich schlecht, sondern auch psychisch. Das bedeutet richtig Stress für den gesamten Organismus. 

Essattacken ernst nehmen

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