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Wie erkenne ich Lipödem und welcher Arzt stellt die Diagnose?

By Tina Schwarz | Lipödem

Wie erkenne ich Lipödem

Wie erkenne ich Lipödem und welcher Arzt stellt die Diagnose?

Eigentlich ist die Krankheit ziemlich alt, wenn man sich die Bilder der Frauen von ganz früher anschaut, die Skulpturen und Gemälde, z.B. aus dem Alten Ägypten, dann weiss man, dass es sie nicht nur in der heutigen Zeit gibt. Dennoch wird Lipödem von der Mehrheit der Menschen nicht erkannt und wenn, dann wird sie oftmals nicht richtig ernst genommen.

Dabei ist Lipödem eine Krankheit, die unbedingt gesehen werden sollte. Nicht nur, dass viele Betroffene damit optisch auffallen und darunter leiden… die Schmerzen, mit denen sie tagtäglich kämpfen müssen, sind ebenfalls eine große Belastung.

Hierbei handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, die chronisch ist und bei vielen Erkrankten die Oberschenkel und auch die Unterschenkel, die Hüfte und sogar den Hintern betreffen können.

Aber woher kommt das Lipödem?

Viele behaupten, dass es einen Zusammenhang mit den Hormonen gibt. Veränderungen hormonell bedingt in der Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahren oder auch, wenn man die Verhütungsmethoden umstellt, können dafür verantwortlich sein. Wenn das Lipödem bereits in der Verwandtschaft, bei der Mutter oder Großmutter auftauchte, dann kann es sein, dass auch du davon betroffen bist, denn auch die Genetik steht unter Verdacht.

Wie erkennt man ein Lipödem?

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Fasten: Methoden und Vorurteile

By Tina Schwarz | Lipödem

Fasten:
Methoden und Vorurteile

Wo Fasten überhaupt herkommt und wie unsere Gesundheit davon profitieren kann.

Früher war Fasten eher ein religiöser Brauch, es wurde eine gewisse Zeit auf bestimmte Lebensmittel verzichtet, ganz bewusst und freiwillig.
Viele Menschen fasten heutzutage nur noch zwischen Fasching und Ostern. 40 Tage wird gefastet.
In einigen Religionen bedeutet das Fasten Reinigung der Seele.
Böses sollte mit dem Fasten abgewehrt werden. Man tat dadurch Buße und als Belohnung erhielt man dann die Erleuchtung oder Erlösung.
Viele sehen Fasten als eine Art Neubeginn. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Gründe und Methoden zu Fasten. Es geht dabei längst nicht mehr nur um bestimmte Lebensmittel wie Süßes oder Fleisch oder gewisse Getränke wie Alkohol. 

Vielmehr wird immer öfter auch auf Luxusgüter beispielsweise auf die Zigarette, auf gewisse Medien, Smartphones, Tablets, Shopping und Co verzichtet. Sogar auf das geliebte Auto, wird eine gewisse Zeit gerne verzichtet.

Das bekannteste und gängigste Fasten ist das Intervallfasten

Hier geht es nicht um eine Art Heilfasten. Es handelt sich dabei eher um einen festen Essrhythmus. Es gibt bei zwei verschiedene Methoden, die den meisten bekannt sind.
Das ist ist die Methode 5:2 und die beliebtere Methode ist das 16:8 Fasten.

Die Zahlen stehen beim 5:2 für Tage, d. h. hier wird 5 Tage gegessen und 2 Tage gefastet. Dabei sollten die 2 Fastentage nicht aufeinander folgen.

Beim 16:8 stehen die Zahlen für Stunden. Es wird 16 Stunden gefastet, also nichts gegessen und auch keine Getränke verzehrt, die den Blutzucker beeinflussen und 8 Stunden darf gegessen werden. 

Es handelt sich hierbei nicht um eine Diät, man muss in der Regel auch keine Kalorien zählen oder auf Lebensmittel verzichten, sollte aber dennoch darauf achten, dass man es nicht übertreibt. Wer täglich in den 8 Stunden beispielsweise sehr viel mehr Kalorien zu sich nimmt, als er bräuchte, der wird langfristig gesehen keine Gewichtsabnahme und auch keine positiven gesundheitlichen Folgen damit erzielen.

Fakt ist: Der Grundumsatz erhöht sich bei vielen Personen, wenn man über einen längeren Zeitraum diesen Essrhythmus 16:8 einhält und so fällt es dann oftmals nicht ganz so stark ins Gewicht, wenn man mal etwas über die Stränge schlägt.

Viele, die das intermittierende Fasten für sich entdeckt haben, wollen schlanker, gesünder und leistungsfähiger sein. Was damit durchaus möglich ist, denn die Energie, die sonst für die Verdauung aufgebracht werden muss, kann durch die langen Esspausen für andere Aktivitäten genutzt werden.

Wie kann so ein Fastentag bei der Methode 16:8 aussehen?

Wie bereits erklärt, wird 16 Stunden gefastet, der Schlaf ist darin beinhaltet. 8 Stunden darf man essen.

Eine Möglichkeit wäre, dass man morgens gegen 9 Uhr frühstückt, um 13 Uhr Mittag isst und gegen 17 Uhr die letzte Mahlzeit zu sich nimmt.

Wer kein Frühstücksmensch ist, der darf auch gerne erst gegen Mittag anfangen zu essen. Dann folgt die erst Mahlzeit beispielsweise um 12 Uhr, das bedeutet um 20 Uhr gibt es die letzte Mahlzeit.

Empfohlen wird: 2-3 Mahlzeiten in den 8 Stunden. Langsam und bewusst essen und vor allem das zu essen, was einem schmeckt. Es ist, wie bereits erwähnt, ja keine Diät! Hier gibt es keine Verbote, wenn man auf ein einigermaßen ausgewogenen Verhältnis achtet. 

Ideal ist es, wenn man auf das Abendessen verzichten kann, man nennt das auch Dinner-Cancelling. 

Man sollte darauf verzichten, 8 Stunden durchgehend zu essen, das ist zwar möglich und funktioniert auch je nach Kalorien-Aufnahme, aber ich empfehle dennoch in den 8 Stunde gewisse Esspausen zu machen. Das ist jedoch nur meine eigene Erkenntnis und Empfehlung.

Du solltest in jedem Fall das Intervallfasten oder intermittierende Fasten für dich sich selbst testen und herausfinden, welche Esszeiten zur dir passen.

Was versteht man unter Heilfasten?
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